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Oggau

Infobox

Einwohner: 1880
Seehöhe: 130 m
Rebfläche: 250 ha
Zahl der Winzer: 30
Zahl der Heurigen: 8
Ansprechpartner: Weinbauobmann Matthias Siess,
Tel.: 02685/7207
Adresse Gemeindeamt: Hauptstraße 52,
7063 Oggau,
Tel.Nr.: 02685 / 72 01

Weinbesonderheiten

Älteste Rotweingemeinde Österreichs

Oggau liegt entlang von sanften Hügel am Westufer des Neusiedler Sees. Unter dem feuchtigkeitsregulierenden Einfluß des Neusiedlersees entwickeln sich die Trauben zur Vollreife. Das Leithagebirge bietet Schutz vor kalten Winden und die Ausrichtung der Rieden nach Süden und Osten bewahrt die Reben vor Frost. Durch die hohe Pflanzdichte pro Hektar wird der einzelne Rebstock geschont, und kann sich dadurch besser entwickeln. Das sonnige Klima und der fruchtbare Boden schaffen die Voraussetzung für das Wachstum von Trauben, die immer wieder international ausgezeichnet werden.
Von den über 200 Hektar Rebflächen in Oggau sind 60 % mit Weißweinsorten und 40 % mit Rotweinsorten bepflanzt. Grüner Veltliner, Welschriesling, Weißburgunder, Müller-Thurgau, Neuburger sowie Goldburger, Muskat-Ottonel und Traminer zählen zu den regionalen Weißweinsorten. Bei den Rotweinsorten überwiegt mit Abstand der kräftige Blaufränkisch. Das Klima ist geradezu ideal, 1850 Sonnenstunden stehen einer geringen Niederschlagsmenge von 350 bis 400 mm während der Hauptvegetationszeit gegenüber.

Die Rieden Steinhut, Waldacker und Neugebirge bringen hervorragende Trauben hervor. Die wohl bekannteste Riede des Ortes ist aber Marienthal. Die 10 Hektar große Rotweinriede weist eine sehr gute Süd-Südost Lage auf. Der Unterboden aus Schiefer und Gneis und der kalkreiche Oberboden mit wenig Humus hat die idealen Bedingungen für den Oggauer Blaufränkisch.

Der Weinbau entwickelte sich durch die Jahrhunderte zum größten Wirtschaftsfaktor der Gemeinde. Die Oggauer Weine waren schon in früheren Jahrhunderten sehr bekannt. Aus diesem Grund erhielten die Vorfahren der Oggauer vom Kaiser das Recht zum Weinverkauf in die Kronländer. Die Sternstunde schlug jedoch dem Oggauer Wein im Jahr 1930 bei der VII. Internationalen Weinausstellung in Paris mit der Erreichung der höchsten Auszeichnung dem "Grand Prix de Paris". Damals errang ein Oggauer Blaufränkisch - eingereicht von Andreas Kern- den ersten Preis und verwies die gesamte internationale Konkurrenz auf die Plätze. Zwei Jahre später konnte Andreas Kernan seinen Erfolg anschließen und erzielte bei einer Weinausstellung in London abermals mit einem Blaufränkisch den "Grand Prix".


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Atlas der Traubensorten, Weinpanorama



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