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St. Georgen

Infobox

Einwohner: rund 2000
Seehöhe: 182 m
Rebfläche: 350 ha
Zahl der Winzer: 200 Nebenerwerb, 15 Haupterwerb
Zahl der Heurigen: 6
Ansprechpartner: Weinbauvereinsobmann 
Stefan Lichtscheidl Tel.:  0664-1968311

Weinbesonderheiten

Das Grinzing von Eisenstadt

Das Außergewöhnliche an diesem Gebiet liegt in der Vielfalt der Böden, die von Muschelkalk über Urgestein bis zu warmen, tiefen Löss reicht. Gemeinsam mit der Nähe des Neusiedler Sees schafft dies die hervorragende Voraussetzung für verspielte, feingliedrige, doch ausgewogene und komplexe Weine mit Raffinesse und Struktur, die Basis für ein breites Angebot an Produkten.
Die bekanntesten Rieden in St. Georgen sind "Angerl", "Hummelbühel", "Huszarl", "Kogel", "Jungfrau" und "Krainer" (mit der Subriede "Lehmgrube").
Die angebauten Hauptrebsorten in den Rieden von St. Georgen sind überwiegend weiße Rebsorten wie Welschriesling, Grüner Veltliner, Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon blanc. Die angepflanzten Rotweinsorten sind Blaufränkisch, Zweigelt, Pinot noir, Cabernet Sauvignon, Shiraz und Merlot.
Der Süd- und Südosthang des Leithagebirges wird an der Oberseite von einem sandigen, kalkhaltigen Boden mit wenig Lehmanteil bedeckt, der sich günstig auf das Wachstum der Weißweine auswirkt. Je näher man sich dem Fuße des Leithahanges nähert, umso schwerer wird der Boden und daher ideal für Rotweine. Teilweise ist der Oberboden auch steinig, wie zum Beispiel im Falle der Rieden "Hutäcker" und "Bieläcker".

Erste Publikumsweinkost schon im Jahre 1904

Der Kamm des Leithagebirges ist bewaldet, das führt zu kalten Nachttemperaturen. Dadurch entsteht die sortentypische Aromatik und fruchtige Säure der hier geernteten weißen Trauben.
Auf der Ried "Hackberg" findet sich ein durchlässiger und sandiger Boden oberhalb des Weges und ein schwerer, lehmiger Boden unterhalb des Weges. Der sandige Boden und die gute Sonneneinstrahlung ist die Toplage für das Wachstum des Shiraz.
Die St. Georgener Winzer bewirtschaften nicht nur ihr eigenes Hottergebiet. Sie besitzen auch 100% der Osliper Rieden "Flachgraben". Hier werden frühe Rotweinsorten wie Merlot und Zweigelt angepflanzt.

Um die Qualität und das Ansehen des St. Georgener Weines zu fördern, veranstaltete man bereits im Jahr 1904 die erste Publikumsweinkost. Im Jahre 1923 wurde der erste Weinbauverein gegründet. Heute hat der Weinbauverein 84 Mitglieder.
Im Jahre 1957 begann Sepp Höld die modernste Weinkellerei des Burgenlandes in St. Georgen zu bauen. Die Gesamtkapazität des Lagers betrug 1,5 Mio. Liter. Insgesamt beschäftigte der Winzer 25 Arbeiter und Angestellte und war damit der größte Arbeitgeber in St. Georgen. Der Betrieb wird seit 1995 unter dem Firmennamen "Husaren Weingut Burgenland" weitergeführt. Das Weingut kreierte mit ihrer "Roten Husarin" sogar einen eigenen Damenwein.
1961 servierte man St. Georgener Wein sogar bei der UNO in New York. Es war dies ein Spätburgunder aus dem Hause "Höld" .


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Atlas der Traubensorten, Weinpanorama



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