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Kulturgeschichte Oggau

"Der Wachposten" am Neusiedlersee

Zur Römerzeit verlief eine die Bernsteinstraße begleitende Nebenstraße am Rande des Neusiedler Sees. Mehrere römische Gutshöfe befanden sich im heutigen Gemeindegebiet von Oggau. In der "Trifthaide" war ein römisches Gräberfeld angelegt. Dort wurde 1939 in einem spätrömischen Grab (4.Jahrhundert n. C.) eine braun glasierte Tonschale gefunden. Der Boden dieser Schale war mit einem rotbraunen, glasigen Belag bedeckt. Die chemische Untersuchung ergab, dass der Tote als Beigabe Rotwein mitbekommen hatte. Durch diesen außergewöhnlichen Fund darf sich Oggau "älteste Rotweingemeinde Österreichs" nennen.
Oggau wurde erstmals 1344 als "Scaka" urkundlich erwähnt. Dieser Name slawischen Ursprungs bedeutet im weiteren Sinn soviel wie "der Wachposten".

Die Pfarrkirche zur Hl. Dreifaltigkeit, ein einheitlicher Barockbau mit Westturm, wurde 1727 errichtet. Mathias Weißenböck, ein gebürtiger Oggauer, der als Waisenkind nach Wien gekommen war, und es dort als Kaufmann und Händler zu großem Reichtum gebracht hatte, finanzierte den Bau der Barockkirche. Der Hochaltar stammt aus der Bauzeit, das Altarbild stellt die Verklärung Christi mit den 12 Aposteln (um 1690) dar. Die Rosalienkapelle wurde im Jahr 1713 erbaut und erhielt 1861 einen neuen Turm.
Anlässlich des 650-Jahr-Jubiläums im Jahr 1994 wurde Oggau zur Marktgemeinde erhoben und der Ortsname auf "Oggau am Neusiedlersee" erweitert.


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